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Wer wir sind 

Hier finden Sie Publikationen, Vorträge sowie Hinweise auf sonstige Materialien, die aus unserer Sicht zu einer sachlichen Argumentation und folgend zu einem angemessenen Umgang mit illegaler Migration herangezogen werden können.


 

Materialien des Forums

Forums-Vorsitzender, Weihbischof Dr. Josef Voß 

ehem. Forums-Geschäftsführerin, Dr. Ute Koch

ehem. Forums-Geschäftsführer, P. Dr. Jörg Alt SJ

 

Materialien der Mitgliedsorganisationen

Deutsche Bischofskonferenz

Materialien der Deutschen Bischofskonferenz zu Migrationsfragen finden Sie im Unterverzeichnis »Schriften«,  <http://dbk.de/schriften/fs_schriften.html>. Von Bedeutung ist insbesondere die Schrift »Die deutschen Bischöfe - Kommission für Migrationsfragen: Leben in der Illegalität in Deutschland - eine humanitäre und pastorale Herausforderung. Kommissionsschrift 25 vom 21. Mai 2001.

Deutscher Caritasverband e.V.

Materialien des Deutschen Caritasverbands können über folgende Links gefunden werden:  Zunächst auf der Hauptseite <http://www.caritas.de/> über das Unterverzeichnis »Recherche«, dort wiederum z.B. »Materialien« oder »Publikationen«. Sodann über die Website der von der Caritas geleiteten Katholischen Arbeitsgemeinschaft Migration <http://www.kam-info-migration.de/>. Informationen über eine Wanderausstellung zum Thema erhalten Sie über den Link: <http://www.leben-in-der-illegalitaet.de/>

Deutsche Malteser

Informationen der Deutschen Malteser finden Sie  über <http://www.malteser.de/> und das dortige Unterverzeichnis »A-Z«. Von Bedeutung sind insbesondere die Projekte der  MalteserMigrantenMedizin (MMM) in Berlin, Köln, München und Darmstadt. Nähere Informationen zu den MMMs in Deutschland finden Sie hier. Dort finden Sie auch die aktuellen Jahresberichte der MMMs. Die Jahresberichte der MalteserMigrantenMedizin in Berlin aus den Jahren 2005, 2004 und 2003 sowie der Jahresbericht der MalteserMigrantenMedizin in Köln aus dem Jahr 2005 sind zum Download eingestellt.

Jesuiten-Flüchtlingsdienst

Materialien des Jesuiten-Flüchtlingsdiensts sind eingestellt unter  <http://www.jesuiten-fluechtlingsdienst.de> sowie <www.joerg-alt.de>

 

Sonstiges

Im Jahresgutachten 2004 des Sachverständigenrates für Migration und Integration geht Kapitel 8 auf den Problemkomplex Illegalität ein. Es wird insbesondere auf S. 251 verwiesen, wo der Sachverständigenrat auch Rolle und Positionen der Katholischen Kirche kommentiert. Speziell zum Problemkomplex Illegalität ist die Expertise, die Norbert Cyrus dem Sachverständigenrat zugearbeitet hat. Hier wird besonders auf die Seiten 57-62 verwiesen, wo die Übertragbarkeit des italienischen oder niederländischen Gesundheitsversorgesystem für Illegale auf Deutschland geprüft wird.

Von der Arbeitsstelle für Interkulturelle Konflikte des Wissenschaftszentrum Berlin stammt eine Forschungsbilanz zum «Migration und Illegalität», die hier zum Download eingestellt ist.

Die Studie von Philip Anderson, die er 2003 für den Münchener Stadtrat anfertigte finden Sie hier, die Studie  «Illegalität - Menschen ohne Aufenthaltsstatus» des Diakoknischen Werks Rheinland aus dem Jahr 2002 ist hier zum Download eingestellt.

Im Auftrag des Rates der Stadt Köln hat das Institut für Migrationsforschung und Interkulturelle Studien in Osnabrück (IMIS; Michael Bommes, Maren Wilmes) im Jahr 2007 die Studie ‘Menschen ohne Papiere in Köln’ erstellt.

 

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    Wer wir sind  

     

    Gründungsdokument

 

    1. „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt“ (Artikel 1, Abs. 1 GG). Das gilt auch für Menschen in der Illegalität: „Der Status der Ungesetzlichkeit rechtfertigt keine Abstriche bei der Würde des Migranten, der mit unveräußerlichen Rechten versehen ist, die weder verletzt noch unbeachtet gelassen werden dürfen“ (Papst Johannes Paul II, Botschaft zum Welttag der Migranten 1995: Nr.2). Die Wirklichkeit sieht jedoch anders aus: Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus können ihre Rechte in Deutschland kaum einfordern. Sie befinden sich häufig in einer schwierigen und verzweifelten Lage.

 

    2. Die Katholische Kirche sieht sich durch diese Situation schon seit längerem herausgefordert. In ihrer Handreichung „Leben in der Illegalität in Deutschland“ (2001) hat die Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz die humanitären und pastoralen Fragen beschrieben und Hinweise für die Praxis gegeben. Die Einrichtungen der Kirche im Sozial- und Gesundheitsbereich sind bereits seit Jahren um Hilfestellung für die irregulären Zuwanderer bemüht. Die fremdsprachigen katholischen Gemeinden sind Anlaufstelle für viele Betroffene.

 

    3. Darüber hinaus kommt es heute darauf an, das Bewusstsein unserer Gesellschaft für die Probleme von Menschen ohne legalen Aufenthaltsstatus zu sensibilisieren und im politischen Raum für angemessene Lösungen zu werben. Diese Ziele können nur erreicht werden, wenn verschiedene Träger kirchlicher Arbeit ihre Kräfte bündeln und die vielfältigen Handlungskonzepte und Aktivitäten im katholischen Raum verbinden. Deshalb schließen sich auf Initiative der Migrationskommission der Deutschen Bischofskonferenz und unter Leitung von deren Vorsitzendem Weihbischof Dr. Josef Voß der Deutsche Caritasverband, die Deutschen Malteser und der Jesuiten-Flüchtlingsdienst zur Gründung des „Katholischen Forums Leben in der Illegalität“ zusammen.

 

    4. Das Katholische Forum setzt sich folgende Aufgaben:

    • Durch ein abgestimmtes Vorgehen soll in Gesellschaft und Politik ein vertieftes Bewusstsein für das Phänomen der „Illegalität“ geschaffen werden.
    • Bei Entscheidungsträgern in Politik und Verwaltung tritt das Katholische Forum aktiv für die humanitären Belange und die zentralen sozialen Rechte der Betroffenen ein. Dazu gehören vorrangig Fragen der medizinischen Behandlung, des Schulbesuchs von Kindern und der Durchsetzung von Arbeitnehmerrechten.
    • In gemeinsamer Einwirkung auf den Gesetzgeber bemüht sich das Katholische Forum um die Entkriminalisierung humanitär motivierter Hilfe, um Vermeidung von Illegalität und um Legalisierungsmöglichkeiten.
    • Das Katholische Forum strebt eine profunde Kenntnis der mit Illegalität verbundenen Problembereiche an und sucht deshalb auch den Austausch mit wissenschaftlichen Einrichtungen.
    • Um die Belange der Menschen in der Illegalität effektiver vertreten zu können, sucht das Katholische Forum die koordinierte Zusammenarbeit und Vernetzung mit anderen Organisationen aus der Gesellschaft.

    Bonn, den 28. Juni 2004

 

Deutsche Bischofskonferenz, Migrationskommission

Deutscher Caritasverband e.V.

Deutsche Malteser

Jesuiten-Flüchtlingsdienst Deutschland

 

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